Fachdienst für Migration und Integration

Warum gibt es einen Fachdienst für Migration und Integration?

Der Ausländeranteil in der Stadt Jena beträgt 5,5 % der Wohnbevölkerung. Damit hat die Stadt den höchsten Bevölkerungsanteil an Ausländer im Freistaat Thüringen. Nicht erfasst sind hierbei eingebürgerte Menschen mit Migrationshintergrund. Die aktuelle Statistik zeigt, dass rund 10% der 103.000 Einwohner der Stadt Jena über einen Migrationshintergrund verfügt.

Die Migranten stammen vor allem aus der Russischen Föderation, der Ukraine oder Kasachstan. Sie repräsentieren den weitaus größten Anteil. Als weitere Schwerpunktländer kommen Vietnam, China, das ehemalige Jugoslawien, die Türkei, Polen, USA, Brasilien, Nigeria, Libyen, Tunesien und Marokko hinzu.

Der Fachdienst für Migration und Integration des AWO Kreisverbandes Jena-Weimar e.V. ist im Stadtgebiet Jena-Lobeda, in dem die Mehrheit der Einwohner mit Migrationshintergrund lebt, ansässig und stellt die zentrale Anlaufstelle in der Migrationsarbeit in Jena dar. Außer der integrationsfördernden Regelangebote (Jugendmigrationsdienst und Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer) bietet der Fachdienst auch Projekte zum Übergangsmanagement Schule/Beruf, zum freiwilligen Engagement junger Migranten sowie zur interkulturellen Öffnung an.

Der Fachdienst arbeitet in kommunalen Netzwerken mit und berät andere Einrichtungen zu Fragen der Migration, Integration und interkulturellen Öffnung.