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AWO-Vorstände verabschieden 7-Punkte-Agenda

Auf der gemeinsamen Vorstandssitzung der AWO Jena-Weimar e.V., der AWO Mühlhausen e.V. und der AWO Langensalza e.V. am Mittwoch, den 27. Juni haben die Vorstände der drei Verbände eine 7-Punkte-Agenda für einen zukunftsorientierten AWO Regionalverband Mitte-West verabschiedet.

Die Agenda beinhaltet sieben Leitideen zur Gestaltung der Zusammenarbeit im zukünftigen Regionalverband und geht unter anderem auf den Wert von Kooperationen und Vernetzung, transparenter Kommunikation und Stärkung der ehrenamtlichen und verbandlichen Strukturen ein. Im Hinblick auf gesellschaftliche Chancen und Herausforderungen finden sich außerdem Gedanken zur Fachkräftegewinnung und -förderung, Digitalisierung sowie zu gelebter Vielfalt, Diversität und Nachhaltigkeit wieder.

Entstanden war der Plan aus den Ideen, Visionen und Zielen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWOs auf einer zweitägigen Klausurtagung im April 2018 zusammengetragen haben. Konkrete Ideen aus einer Zukunftswerkstatt, wie ein AWO-internes digitales Vernetzungsportal für den Regionalverband, hielten ebenfalls Einzug in die Zukunftsleitlinien. „Das Potenzial, das im Zusammenschluss der drei Verbände liegt, hat uns unsere gemeinsame Klausurtagung im April sehr eindrucksvoll bewiesen“, resümiert Frank Albrecht, Vorsitzender der AWO Jena-Weimar e.V. „Die nun erarbeiteten Leitideen sind die Grundlage unseres Miteinanders und des Verschmelzungsprozesses, den wir gemeinsam und nach AWO-Werten gestalten wollen.“

Hintergrund der Veranstaltung am Mittwochabend und der Vorstellung gemeinsamer Organisationsleitlinien ist die geplante Verschmelzung von AWO-Verbänden zum Regionalverband Mitte-West-Thüringen in der zweiten Jahreshälfte 2018. „Die Verschmelzung ist eine Chance für alle Beteiligten. Wenn wir unsere vorhandenen Kompetenzen aus den drei Verbänden jetzt gut einsetzen, profitieren wir in der Zukunft alle davon – zum Beispiel bei der Weiterentwicklung unserer Geschäftsbereiche und beim Aufbau von neuen Geschäftsfeldern. Die gemeinsamen Leitlinien sind dafür ein wertvoller Schritt“, bestätigt Claudia Zanker, Vorsitzende der AWO Mühlhausen e.V. Thomas Kühmstedt, Vorsitzender der AWO Bad Langensalza e.V., zeigte sich ebenfalls zuversichtlich: „Vor allem in Hinblick auf den Aufbau von Angeboten im Bereich Pflege in der Region und die Stabilisierung der Jugendarbeit in Bad Langensalza ist die Fusion wichtig.“

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