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Präventionsprogramm in der Kita "Sonnenschein"

"Wenn dich ein Fremder anspricht und will, dass du mit ihm gehst, was machst du?". Diese Frage stellte Polizei-Obermeisterin Heike Stephan den Jungs und Mädchen der Kita "Sonnenschein". Die meisten Kinder konnten diese Frage bereits richtig beantworten: 1. bestimmt Nein sagen, 2. Weglaufen und zur Not 3. laut um Hilfe schreien. Wenn alles nichts hilft, darf man sich selbstverständlich auch körperlich zur Wehr setzen.

Vergangene Woche machte das polizeiliche Präventionsprogramm "Geh nicht mit Fremden!" in der Weimarer AWO Kita "Sonnenschein" Station. Ziel des Programms ist es, Kindergarten- und Vorschulkindern den richtigen Umgang mit Fremden beizubringen. Dazu gehört auch, zwischen Angreifern und Helfenden unterscheiden zu können. Wenn sich Kinder beispielsweise verlaufen, kann es vorkommen, dass Passanten sie nach ihrer Adresse fragen, um sie sicher in die Obhut ihrer Eltern übergeben zu können. Daher sollten die Kinder im Ernstfall auch Fragen zu ihrem Familiennamen, ihrer Adresse oder den Namen ihrer Eltern beantworten können. Auch die Notfallnummern 110 und 112 wurden in diesem Zusammenhang thematisiert.

Teil des Weimarer Präventionsprogramms ist auch die Verkehrserziehung. Welche Arten von Ampeln gibt es und für wen gelten sie? Muss ich an einem Fußgängerüberweg trotzdem kurz stehenbleiben? Und von welcher Seite könnte im Straßenverkehr Gefahr drohen? All diesen Fragen gingen die Sonnenscheinkinder ebenfalls auf den Grund. In kleinen Gruppen lernten die Jungs und Mädchen somit spielerisch, welche Gefahren ihnen im Alltag drohen können und wie sie im Ernstfall damit umgehen sollten.

 

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