Russischer Besuch im Jugendzentrum HUGO
von Doreen Lachmann
Jena. Für die meisten Menschen in Deutschland beginnt am 2. oder 3. Januar das neue Jahr mit der Rückkehr ins Arbeitsleben und dem gewohnten Alltag. Nicht so in Russland, wo die Neujahrsfeierlichkeiten 10 Tage dauern und das russische Weihnachtsfest am 7. Januar miteinschließen. Um diese kulturellen Unterschiede kennen zu lernen, initiierte eine Mitarbeiterin des Jugenzentrums Hugo im Rahmen ihres Europäischen Freiwilligendienstes den Besuch einer 90köpfigen Reisegesellschaft. Die Teilnehmer kamen aus ihrem russischen Heimatort Vladimir sowie auch aus ganz verschiedenen Teilen Russlands.
Die Gäste zeigten bei ihrem Besuch traditionelle russische Tänze und Lieder. Danach wurden sie in die Traditionen des deutschen Weihnachtsfestes mit Liedern, Märchen, dem Backen von Plätzchen und dem Basteln von Weihnachtssternen eingeführt. Dabei wurde auch der wichtigste Unterschied deutlich: in Deutschland ist das Weihnachtsfest kulturell bedeutsamer, in Russland liegt das Hauptaugenmerk auf dem Neujahrsfest.


