„StartChancen“ für das neue Leben

von Sebastian Pester

Maik Dreßler (Projektleiter), Berhard Rieder (Innenstaatssekretär), Katja Glybowskaja (AWO-Vorstand), Tanja Gonschar (AWO-Migrationsfachdienst), Werner Griese (Vorsitzender AWO-Landesverband)

Jena. Über einen Zuwendungsbescheid konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AWO-Fachdienstes für Migration und Integration freuen. Thüringens Innenstaatssekretär Bernhard Rieder übergab das amtliche Schreiben, welches die Abschlussfinanzierung des Projektes „StartChancen“ beinhalten.

Das StartChancen-Projekt startete am 01.08.2008. Es bietet ein gezieltes Übergangsmanagement für junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 16 bis 27 Jahren. Dabei werden nach einer Bedarfsanalyse für jeden Teilnehmer individuell zugeschnittene Angebote für die sprachliche, soziale und berufliche Integration zusammengestellt und durchgeführt. Bislang wurden 61 junge Migrantinnen und Migranten begleitet. Die bereinigte Erfolgsquote liegt bei knapp 80 %. Staatssekretär Rieder lobte, dass dies eine „hohe Erfolgsquote“ sei, die bei Projekten eher selten erreicht wird.

Projektleiter Maik Dreßler sowie die anwesenden Kooperationspartner Andreas Amend (Jugendamt Jena, Fachdienst Jugendhilfe), Anshelika Muchina (Institut für Interkulturelle Kommunikation e.V. Jena) und Michael Kaden (Überbetriebliche Ausbildungsgesellschaft Jena) sehen den Erfolg des Projektes in seiner Konzeption. Es ist ein „innovatives, kluges und von vielen Köpfen ausgedachtes Projekt“, sagte Dreßler. „StartChancen“ sei so wichtig, weil man in dem „intensiven Konzeptionierungsprozess geschaut hat, was die Zielgruppe braucht und nicht der Fördermittelgeber“, so die Meinung von Amend. Das Projekt sei kein „0815-Standardangebot, sondern individuell zugeschnitten“, bekräftigt Kaden.

Auch Staatssekretär Rieder ist vom Projekt „StartChancen“ überzeugt. Der Titel sei gut gewählt, „denn wir – die Politik, die Gesellschaft – können Chancen eröffnen und Hilfestellungen geben und hoffen, dass daraus etwas erwächst“, so Rieder.

Staatssekretär Rieder übergab für den Zeitraum vom 01.01.2011 bis 31.07.2011 einen Zuwendungsbescheid in Höhe von knapp 27.000 €.

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