Trainingsseminar zur Interkulturellen Kompetenzentwicklung

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Die Welt wächst zusammen und immer häufiger treffen Menschen verschiedener Kulturen aufeinander. Noch nie bestand so viel direkter Kontakt zwischen Angehörigen unterschiedlicher Kulturen. Mit der Zunahme von interkulturellen Begegnungssituationen hat auch der Begriff der Interkulturellen Kompetenz an Bedeutung gewonnen.

In der beruflichen Praxis sind wir häufig mit Situationen konfrontiert, in denen es aufgrund unzureichender Kenntnisse der unterschiedlichen Wertvorstellungen, Sozialisations- und Lebenserfahrungen Menschen anderer Kulturen zu Schwierigkeiten und Missverständnissen kommt, die Irritationen und Vorurteile hervorrufen können.

Die Schlüsselqualifikation „Interkulturelle Kompetenz“ nimmt daher im Berufsalltag stetig in ihrer Notwendigkeit und Bedeutung zu und beschreibt die Kompetenz

"auf Grundlage bestimmter Haltungen und Einstellungen, sowie besonderer Handlungs- und Reflexionsfähigkeiten in interkulturellen Situationen effektiv und angemessen zu interagieren.“ (Deardorff 2006: 5)

Interkulturelle Kompetenz entwickelt ihre Wirkung auf zweierlei Weise.  Auf der einen Seite zielt sie darauf ab, bestehende Zugangsbarrieren und Stolpersteine auf Seiten der MigrantInnen abzubauen und auf der anderen Seite erleichtert Interkulturelle Kompetenz den MitarbeiterInnen von Einrichtungen und Behörden die alltägliche Arbeit für und mit Menschen mit Migrationshintergrund.

Ziel und Inhalte:

Ziel des Trainings ist es, die TeilnehmerInnen für interkulturelle Kontexte zu sensibilisieren und dadurch ihre interkulturelle Kommunikationsfähigkeit zu verbessern. Der Fokus des Trainings liegt auf dem Ausbau der Fähigkeiten, kulturelle Bedeutungen und Erwartungen zu verstehen und auszuhandeln.  Durch verschiedene Module wird die interkulturelle Kompetenzentwicklung gefördert:

Methoden:

Die im Training verwendeten Methoden sind vielseitig und praxisnah. Es wechseln sich theoretische Inputs, interaktive und sensibilisierende Übungen, Gruppenarbeits- sowie Reflexions- und Auswertungsphasen ab. 

Zielgruppe:

Das Angebot richtet sich an Fachkräfte und Teams aus sozialen Einrichtungen, Regeldiensten und wirtschaftlichen Unternehmen.

TrainerInnen:

Die Trainings werden  von Tandem-Teams durchgeführt,  wovon mindestens ein Teammitglied  einen eigenen Migrationshintergrund hat. 

Die TrainerInnen verfügen sowohl über  eine akademische Ausbildung  als auch über berufliche Erfahrungen im Bereich der  interkulturellen Arbeit sowie der Migrationssozialarbeit. 

Zeitlicher Rahmen:

Der Zeitrahmen kann variable gestaltet werden - von Fachvorträgen bis zu mehrtägigen modularen Seminarreihen. 

Ort:

Nach Vereinbarung als Inhouse-Schulung oder  extern in den Seminarräumen der AWO CARENET GmbH.

Teilnehmerzahl:

8 bis 15 Personen 

Kosten:

Auf Anfrage